{"id":173,"date":"2024-11-13T21:44:04","date_gmt":"2024-11-13T21:44:04","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fediscience.org\/leben-und-geld\/?p=173"},"modified":"2024-11-23T18:40:49","modified_gmt":"2024-11-23T18:40:49","slug":"rentenpolitik-wer-nicht-arbeitet-soll-auch-nicht-essen-zumindest-nicht-gut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fediscience.org\/leben-und-geld\/2024\/11\/13\/rentenpolitik-wer-nicht-arbeitet-soll-auch-nicht-essen-zumindest-nicht-gut\/","title":{"rendered":"Rentenpolitik: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen? Zumindest nicht gut?"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Rente und Arbeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Gesellschaft wird nicht umsonst als \u201eLeistungsgesellschaft\u201c bezeichnet. Historisch hebt das damit verbundene Denken die b\u00fcrgerliche Gesellschaft, in der Erwerbseinkommen \u00fcber die gesellschaftliche Stellung bestimmen sollen, von der feudalen Gesellschaft mit ihrer St\u00e4ndeordnung ab. Der Spruch \u201ewer nicht arbeitet, soll auch nicht essen\u201c ist zwar schon von Apostel Paulus, also biblischen Ursprungs, damals gegen religi\u00f6se Schw\u00e4rmer gerichtet, die glaubten, angesichts der baldigen Ankunft des Messias nicht mehr arbeiten zu m\u00fcssen, aber er ist mit dem B\u00fcrgertum ins g\u00e4ngige ideologische Repertoire der Leistungsgesellschaft eingewachsen. Was jemand hat, soll er sich durch Arbeit verdienen. Es sei denn, man erbt viel. Eine offenkundige Pervertierung findet der Spruch darin, wenn er, hierzulande nat\u00fcrlich verbal entbrutalisiert, gegen Menschen gewendet wird, die nicht arbeiten d\u00fcrfen oder k\u00f6nnen, seien es Kranke, Fl\u00fcchtlinge oder auch Alte.<\/p>\n\n\n\n<p>Alten Menschen wird \u00fcber das caritative Sozialhilfeniveau hinaus der Lebensstandard zugestanden, den sie sich erarbeitet haben. In der Rentenversicherung gilt, anders als in der Krankenversicherung, das \u00c4quivalenzprinzip: H\u00f6heres Einkommen, h\u00f6here Renten. Immerhin ist diese patriarchale Fokussierung auf die Erwerbsarbeit etwas aufgeweicht worden durch die Anerkennung von Erziehungs- und Pflegezeiten f\u00fcr die Rentenanspr\u00fcche. Die Rentenpolitik ist ein sozialethisch aufschlussreicher Teil der Sozialpolitik, weil es dabei immer auch darum geht, was der Gesellschaft als \u201eLeistung\u201c gilt, welche Finanzquellen man f\u00fcr die Renten heranzieht und was uns, oder der Regierung,  alte Menschen, die nicht mehr arbeiten, wert sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Ende 2023 lag die Durchschnittsrente selbst nach mindestens 45 Versichertenjahren <a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/122\/2012293.pdf\">nach Angaben der Bundesregierung<\/a> in Westdeutschland nur bei 1.663 Euro, in Ostdeutschland bei 1.471 Euro. Nat\u00fcrlich kommen hier, vor allem in Westdeutschland, oft Betriebsrenten oder andere Eink\u00fcnfte hinzu. Manche Rentner wohnen auch in den eigenen vier W\u00e4nden und sind so zumindest gegen die auseinandergehende Schere zwischen Mieten und Renten gesch\u00fctzt. Die Wohneigentumsquote in Deutschland liegt allerdings in Europa am unteren Rand, 2023 betrug sie 47,6 %, nur in der Schweiz war sie noch etwas geringer. In vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern liegt sie \u00fcber 70 %.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn die Menschen \u00e4lter werden, vor allem gesund und ohne materielle Sorgen, ist das eine erfreuliche Entwicklung. Wenn aber weniger Beitragszahler:innen mehr Renten finanzieren sollen, kann das je nach Finanzierungsarchitektur die Rentenversicherung unter Druck bringen. Dabei steigt der Anteil der \u00c4lteren an der Bev\u00f6lkerung schon seit 100 Jahren, Rentenreformen gibt es genauso lange. Auch die Ampel-Regierung hat bis zuletzt \u00fcber eine Rentenreform gestritten, die einerseits eine Untergrenze des Rentenniveaus festschreiben, andererseits den Anstieg der Beitr\u00e4ge begrenzen sollte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rentenpolitik und Lebenserwartung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am 6. November ist die Ampel-Regierung zerbrochen. <a href=\"https:\/\/www.msn.com\/de-de\/finanzen\/top-stories\/neuer-renten-plan-lindner-will-millionen-deutsche-l%C3%A4nger-arbeiten-lassen\/ar-AA1tqBHC\">Kurz vorher hat die FDP noch eine alte Idee wiederbelebt<\/a>: Wenn die Menschen immer \u00e4lter werden, sollen sie doch auch l\u00e4nger arbeiten. Die \u201eRente mit 67\u201c war bereits ein Schritt in diese Richtung, nach den Vorstellungen der FDP soll es auf diesem Weg weitergehen. Zugleich will sie die Abschl\u00e4ge f\u00fcr einen vorzeitigen Rentenbeginn erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<p>Richtig ist, dass die Lebenserwartung in Deutschland im langfristigen Trend gestiegen ist. Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt liegt jetzt \u2013 der Einfachheit halber nach der Periodensterbetafel der amtlichen Statistik &#8211; bei den M\u00e4nnern bei 78,3 Jahren, bei den Frauen bei 83,2 Jahren. Seit Anfang der 1990er Jahre ist die Lebenserwartung der M\u00e4nner um 5,9 Jahre gestiegen, die der Frauen um 4,2 Jahre. Dass die Lebenserwartung der Frauen etwas weniger stark gestiegen ist als die der M\u00e4nner, hat u.a. mit ihrem nachholenden Tabakkonsum vor einigen Jahrzehnten zu tun, aber das tut hier nichts zur Sache.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Alter von 65 Jahren, das war lange der \u201enormale\u201c Rentenbeginn, betr\u00e4gt die \u201efernere Lebenserwartung\u201c der M\u00e4nner 17,6 Jahre, die der Frauen 20,9 Jahre. In dem Alter hat man manche Risiken des Lebens schon hinter sich, daher reicht die fernere Lebenserwartung \u00fcber die Lebenserwartung bei Geburt hinaus. Auch die fernere Lebenserwartung ist gestiegen: seit Anfang der 1990er Jahre bei den Frauen um 2,9 Jahre, bei den M\u00e4nnern um 3,3 Jahre.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"934\" height=\"561\" src=\"https:\/\/blogs.fediscience.org\/leben-und-geld\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2024\/11\/Lebenserwartung-Trend.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-174\" srcset=\"https:\/\/blogs.fediscience.org\/leben-und-geld\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2024\/11\/Lebenserwartung-Trend.png 934w, https:\/\/blogs.fediscience.org\/leben-und-geld\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2024\/11\/Lebenserwartung-Trend-300x180.png 300w, https:\/\/blogs.fediscience.org\/leben-und-geld\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2024\/11\/Lebenserwartung-Trend-768x461.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 934px) 100vw, 934px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Liegt es somit nicht nahe, der Argumentation der FDP zu folgen und die Menschen l\u00e4nger arbeiten zu lassen?<\/p>\n\n\n\n<p>Die erste R\u00fcckfrage dazu ist, ob sich der Anstieg der Lebenserwartung fortsetzen wird bzw. ob er sich in gleichem Ma\u00dfe fortsetzt, wie in der Vergangenheit. Dem scheint, die Grafik zeigt es, nicht so zu sein. Der Anstieg der Lebenserwartung schw\u00e4cht sich ab, schon vor Corona. Aktuell nimmt die Anhebung des Rentenzugangsalters mit einen Monat pro Jahr schneller zu als die Lebenserwartung. <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s00103-024-03867-9\">Im internationalen Vergleich<\/a>, aber das ist auch ein Thema f\u00fcr sich, f\u00e4llt Deutschland bei der Entwicklung der Lebenserwartung \u00fcbrigens sogar zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine <a href=\"https:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/handle\/document\/96506\">k\u00fcrzlich erschienene statistische Analyse<\/a> zum Thema Rentenzugangsalter und Rentenbezugsdauer stellt die demografische Ausgangsthese der FDP ebenfalls infrage, die FDP ist hier m\u00f6glicherweise einfach nicht auf dem aktuellen Stand der Dinge.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine l\u00e4ngere Lebenserwartung steht zudem nur dann f\u00fcr eine l\u00e4ngere Erwerbsphase zur Verf\u00fcgung, wenn die Menschen im Alter noch gesund genug zum Arbeiten sind. Zwar hat auch die \u201egesunde Lebenserwartung\u201c zugenommen, also die Zahl der Lebensjahre in Gesundheit, aber mit Blick auf die Zukunft gibt es <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s00103-024-03864-y\">aktuellen Studien zufolge hier erhebliche Unsicherheiten<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Punkt: Vergleicht man den Anstieg der durchschnittlichen Lebenserwartung bei Geburt mit dem der ferneren Lebenserwartung im Alter von 65 Jahren, so f\u00e4llt auf, dass Letztere um ca. 2 Jahre weniger angestiegen ist als Erstere. Ein Teil der gestiegenen Lebenserwartung bei Geburt f\u00fchrt also, soweit er nicht auf die Reduktion der Kindersterblichkeit entf\u00e4llt, zu weniger Sterbef\u00e4llen in der Bev\u00f6lkerung im erwerbsf\u00e4higen Alter, entlastet somit potenziell die Rentenfinanzierung, statt sie zu belasten.<\/p>\n\n\n\n<p>Und noch ein sozialpolitisch relevanter Aspekt: Die durchschnittliche Lebenserwartung bildet, wie der Name schon sagt, einen Durchschnitt ab. Unter anderem den Durchschnitt unterschiedlicher Sozialstatusgruppen. Viele Studien haben gezeigt, dass sozial besser Gestellte eine deutlich h\u00f6here Lebenserwartung haben als sozial weniger gut Gestellte, je nach Geschlecht vier bis acht Jahre. Die unteren Sozialstatusgruppen haben somit auch eine k\u00fcrzere Rentenbezugsdauer, wie vor Jahren auch der damals Noch-nicht-Gesundheitsminister <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/vorab\/a-398998.html\">Lauterbach festgestellt hatte<\/a>. M\u00fcssten also, wenn \u00fcberhaupt, vor allem die sozial besser Gestellten l\u00e4nger arbeiten, oder einen Rentenabschlag hinnehmen? Oder m\u00fcsste man angesichts der Unterschiede in der Lebenserwartung zwischen Frauen und M\u00e4nnern vor allem die Frauen l\u00e4nger arbeiten lassen? Heikle Fragen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Handlungsm\u00f6glichkeiten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das L\u00f6sungsangebot der FDP ist ebenfalls bescheiden. Sie betrachtet das Thema erstens nur fiskalisch, zweitens nur aus der Perspektive der individuellen Lebenszeit, und auch das noch, wie beschrieben, nicht ganz sachgerecht. Stellschrauben g\u00e4be es auch bei anderen Komponenten. Der Wirtschaftssachverst\u00e4ndigenrat hat in seinem <a href=\"https:\/\/www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de\/fileadmin\/dateiablage\/gutachten\/jg202324\/JG202324_Gesamtausgabe.pdf#page=336\">Gutachten 2023\/2024<\/a> ein ganzes Arsenal aufgelistet, die sozialwissenschaftliche Literatur bietet ebenfalls vielf\u00e4ltige Anregungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Man k\u00f6nnte beispielsweise \u00fcber die Beitragsbemessungsgrenze nachdenken, also mehr Beitr\u00e4ge von Besserverdienenden einnehmen. Das ist gerade geschehen, sie steigt von 7.550 Euro in den alten Bundesl\u00e4ndern und 7.450 Euro in den neuen Bundesl\u00e4ndern auf jetzt einheitliche 8.050 Euro.  Bruttoeinkommen. Einkommen dar\u00fcber bleibt beitragsfrei. Aber immerhin. Man k\u00f6nnte au\u00dferdem Kapitaleink\u00fcnfte in die Rentenberechnung miteinbeziehen. Die FDP pr\u00e4feriert dagegen den Einstieg in die kapitalgedeckte Rente, d.h. viel Geld von den Besch\u00e4ftigten alleine aufgebracht, von Finanzkonzernen verwaltet.<\/p>\n\n\n\n<p>Man k\u00f6nnte auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten erh\u00f6hen, z.B. Migrant:innen schneller in Lohn und Brot bringen, Arbeitslosigkeit effektiver verhindern und abbauen oder, u.a. durch eine bessere Kinderbetreuung und Altenpflege, die Frauenerwerbsquote steigern. Sie ist in Deutschland zwar nicht schlecht, k\u00f6nnte aber h\u00f6her sein. Sie lag im zweiten Quartal 2024 lt. Eurostat bei 76,6 %, in L\u00e4ndern wie den Niederlanden, Schweden oder der Schweiz \u00fcber 80 %.<\/p>\n\n\n\n<p>Oder man k\u00f6nnte mehr in den Arbeitsschutz, die betriebliche Gesundheitsf\u00f6rderung und die Pr\u00e4vention insgesamt investieren, damit die Besch\u00e4ftigten l\u00e4nger gesund bleiben, also die \u201egesunde Lebenserwartung\u201c steigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Last but not least: Der Elefant im Raum der Rentenpolitik, \u00fcber den man nicht gerne spricht, ist der sozialpolitische Rahmen und die Frage der Anspr\u00fcche auf das gesellschaftlich erarbeitete Sozialprodukt. Die gestiegene Lebenserwartung spiegelt die Entwicklung dieses Sozialprodukts wider. Wem steht es zu und was bedeutet es somit verteilungspolitisch, wenn die l\u00e4ngere Lebenserwartung durch eine l\u00e4ngere Lebensarbeitszeit ausgeglichen werden soll?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zeitenwenden, Wirtschaftswenden, Sozialwenden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sozialpolitik wird in \u201eZeitenwenden\u201c konfrontativer. Die Aufwendungen f\u00fcr den Ukrainekrieg, f\u00fcr Trumps Forderungen nach verteidigungspolitischem Schutzgeld, f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung des Klimawandels und die wirtschaftliche Krise werden die Rentenpolitik nicht unber\u00fchrt lassen. Wer nicht arbeitet, geh\u00f6rt in der manchmal sehr offenherzigen Terminologie der Leistungsgesellschaft zur Soziallast, subsummiert in der \u201eSoziallastquote\u201c. Nomen est omen. Wer nicht arbeitet, darf in einem zivilisierten Land nat\u00fcrlich trotzdem essen, niemand soll verhungern, auch wenn die Rente nicht reicht. Zwei Millionen Menschen in Deutschland sind inzwischen auf die Tafeln angewiesen, darunter viele mit zu kleinen Renten. Zugleich werden j\u00e4hrlich zweistellige Milliardensummen an Steuergeldern <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/steuern-unternehmen-vermoegen-tricks-folgen-deutschland-1.6061025?reduced=true\">trickreich am Finanzamt<\/a> vorbeigef\u00fchrt, die Verm\u00f6genssteuer seit Jahren gar nicht mehr eingefordert, <a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/presse\/pressemitteilungen\/2024-07-02-ausgesetzte-vermoegensteuer-kostet-deutschland-bislang-380\">aufsummiert bisher 380 Milliarden Euro<\/a>. Die vielzitierten \u201ewestlichen Werte\u201c stehen zur Diskussion.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><em>Freundlicherweise wieder Makroskop \u00fcbernommen: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/40-2024\/rentenpolitik-im-zeichen-der-zeitenwende\/\">https:\/\/makroskop.eu\/40-2024\/rentenpolitik-im-zeichen-der-zeitenwende\/<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rente und Arbeit Unsere Gesellschaft wird nicht umsonst als \u201eLeistungsgesellschaft\u201c bezeichnet. 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