{"id":35,"date":"2023-11-10T15:26:26","date_gmt":"2023-11-10T15:26:26","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.fediscience.org\/leben-und-geld\/?p=35"},"modified":"2024-08-14T17:51:05","modified_gmt":"2024-08-14T17:51:05","slug":"verwaltungsausgaben-der-krankenkassen-daten-mit-untiefen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.fediscience.org\/leben-und-geld\/2023\/11\/10\/verwaltungsausgaben-der-krankenkassen-daten-mit-untiefen\/","title":{"rendered":"Verwaltungsausgaben der Krankenkassen: Daten mit Untiefen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Verwaltungsausgaben als Streitpunkt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die gesetzlichen und privaten Krankenkassen erbringen Dienstleistungen in einem Umfang von mehr als 300 Mrd. Euro j\u00e4hrlich, die von den Versicherten, den Unternehmen und vom Staat aufgebracht werden. Das hat zur Folge, dass diese Ausgaben in der Politik und \u00d6ffentlichkeit mit gro\u00dfer Aufmerksamkeit beobachtet werden und das gilt insbesondere auch f\u00fcr die Verwaltungsausgaben der Krankenkassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einerseits ist es betriebswirtschaftlich trivial, dass Leistungen nicht ohne Verwaltungsaufwand erbracht werden k\u00f6nnen. Andererseits wird schon das Wort \u201eVerwaltung\u201c oft mit l\u00e4stiger B\u00fcrokratie assoziiert, als ob weniger Verwaltung per se gut w\u00e4re. Wie sieht es also mit dem Verwaltungsaufwand der Krankenkassen aus? Ist er angemessen? Nimmt er zu? Wenn ja, warum und wie sieht es im Vergleich zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung aus? Das Thema ist schwierig und kann hier nur angerissen werden. Wer sich vertieft damit besch\u00e4ftigen will, findet im Netz ausreichend Material \u2013 Stellungnahmen, Gutachten, Polemiken. Je mehr man die Details betrachtet, desto unsch\u00e4rfer wird zwar das Bild, <a href=\"https:\/\/www.barmer.de\/resource\/blob\/1023250\/2371b45ab144207202a3f631c9ce6068\/barmer-gw-aktuell-2008-verwaltungskosten-in-der-gkv-data.pdf\">aber ein paar Grundlinien<\/a> lassen sich trotzdem zeichnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>H\u00f6he und Entwicklung der Ausgaben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bundesgesundheitsministerium ver\u00f6ffentlicht u.a. differenziert die Positionen der <a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/fileadmin\/Dateien\/3_Downloads\/G\/GKV\/KG1_2020_bf.pdf\">Kontenklasse 7 \u2013 Verwaltungs- und Verfahrenskosten<\/a> aus dem Rechnungswesen der gesetzlichen Krankenversicherung. Im Jahr 2020 waren es 14,7 Mrd. Euro. Diese Summe beziffert die sog. \u201eBruttoverwaltungskosten\u201c. Darin enthalten sind vor allem Personalkosten, aber auch Kosten f\u00fcr Geb\u00e4ude, EDV oder den t\u00e4glichen Gesch\u00e4ftsbedarf. Zieht man diverse Erstattungen ab, die die GKV erh\u00e4lt, weil sie Verwaltungsaufgaben f\u00fcr Dritte \u00fcbernimmt, z.B. ist die GKV Einzugsstelle f\u00fcr die Rentenversicherungsbeitr\u00e4ge, blieben Nettoverwaltungskosten in H\u00f6he von 11,8 Mrd. Euro \u00fcbrig. 11.807.866.165 Euro, um ganz genau zu sein. Leider gibt es dazu beim BMG keine analog aufgebaute Vergleichsgr\u00f6\u00dfe f\u00fcr die PKV.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings umfasst die Kontenklasse 7 ohnehin nicht alles, was man gemeinhin dem Overhead der GKV zurechnen w\u00fcrde, manches steckt in anderen Kontenklassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Statistische Bundesamt unternimmt in seiner <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Gesellschaft-Umwelt\/Gesundheit\/Gesundheitsausgaben\/Methoden\/gesundheitsausgabenrechnung-methoden-grundlagen.pdf?__blob=publicationFile\">Gesundheitsausgabenrechnung <\/a>den Versuch, auf der Basis internationaler Konventionen die Verwaltungsleistungen verschiedener Ausgabentr\u00e4ger im Gesundheitswesen vergleichbar zu erfassen. Die Daten sind online \u00fcber die <a href=\"https:\/\/www.gbe-bund.de\/gbe\/\">Gesundheitsberichterstattung des Bundes<\/a> verf\u00fcgbar. Betrachtet man auch hier das Jahr 2020, so werden f\u00fcr die GKV 11,866 Mrd. Euro f\u00fcr Verwaltungsleistungen ausgewiesen, ziemlich nahe den Nettoverwaltungskosten aus der Statistik des BMG. F\u00fcr die PKV waren es im gleichen Jahr 4,237 Mrd. Euro. Bezieht man das auf die Versichertenzahlen, so gab die GKV 162 Euro pro Versichertem aus, die PKV 486 Euro, das Dreifache.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch anteilig an den Gesamtausgaben der beiden Versicherungssysteme liegen die Verwaltungsausgaben der PKV mit 12,1 % deutlich \u00fcber denen der GKV mit 4,4 % im Jahr 2021 (jeweils einschl. der Pflegeversicherung).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"920\" height=\"553\" src=\"https:\/\/blogs.fediscience.org\/geld-und-leben\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2023\/10\/Verwaltungsausgaben-GKV-PKV.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-12\" srcset=\"https:\/\/blogs.fediscience.org\/leben-und-geld\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2023\/10\/Verwaltungsausgaben-GKV-PKV.png 920w, https:\/\/blogs.fediscience.org\/leben-und-geld\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2023\/10\/Verwaltungsausgaben-GKV-PKV-300x180.png 300w, https:\/\/blogs.fediscience.org\/leben-und-geld\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2023\/10\/Verwaltungsausgaben-GKV-PKV-768x462.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der relative R\u00fcckgang des Anteils der Verwaltungsleistungen bei der PKV bedeutet \u00fcbrigens nicht, dass die Verwaltungsausgaben absolut gesunken sind. Sowohl bei der PKV wie bei der GKV haben sich die Verwaltungsleistungen in absoluter H\u00f6he zwischen 1995 und 2021 nahezu verdoppelt, bei der PKV sind aber die Gesamtausgaben etwas st\u00e4rker gestiegen als bei der GKV.<\/p>\n\n\n\n<p>In der H\u00f6he bewegt sich der Anteil der Verwaltungskosten der Krankenkassen durchaus im Rahmen. Im Internet findet man Angaben von 10 % bis 20 % Verwaltungskostenanteil bei Gesundheitseinrichtungen international. Bleibt die Frage, woher die gro\u00dfe Diskrepanz zwischen GKV und PKV kommt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>PKV und GKV<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Ausgabenstrukturen von PKV und GKV unterscheiden sich auch in anderen Leistungsbereichen, weil beide Systeme unterschiedlich funktionieren und unterschiedliche Klientele versichern. So gibt die PKV dem Statistischen Bundesamt zufolge anteilig an ihren Gesamtausgaben weniger f\u00fcr \u00e4rztliche Grundleistungen, Pr\u00e4vention, Mutterschaftsleistungen oder Arzneimittel aus als die GKV, daf\u00fcr mehr f\u00fcr \u00e4rztliche Sonderleistungen (insbesondere fach\u00e4rztliche Leistungen), Laborleistungen oder Strahlendiagnostik.<\/p>\n\n\n\n<p>Solche Ausgabenposten lassen sich einigerma\u00dfen gut bestimmen und vergleichen. Anders bei den Verwaltungsausgaben. Unstrittig ist, dass vor allem die hohen Abschlussaufwendungen f\u00fcr die Vertr\u00e4ge im PKV-System zu Buche schlagen. Sie machen ca. drei Viertel der Verwaltungskosten der PKV aus. Diese Ausgabenposition gibt es bei der GKV praktisch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Schaut man \u00fcber die unmittelbar bei den Krankenkassen verbuchten Verwaltungskosten hinaus, wird es komplizierter. Beide Versicherungssysteme externalisieren n\u00e4mlich Verwaltungskosten, im GKV-System z.B. an die Arbeitgeber bei den Meldungen und bei der Beitragsabf\u00fchrung der Versicherten, im PKV-System z.B. in gewissem Umfang an die Beihilfe und beim Sortieren und Einreichen der Rechnungen an die Versicherten selbst. Das ist statistisch kaum mehr valide zu erfassen. Des Weiteren werden im GKV-System Verwaltungsleistungen in der ambulanten Versorgung durch die Kassen\u00e4rztlichen Vereinigungen und in der station\u00e4ren Versorgung durch das INEK erbracht. Diese Leistungen werden zwar letztlich \u00fcber die Krankenkassen finanziert, aber vom Statistischen Bundesamt nicht deren Verwaltungsbudget zugerechnet, sondern z.B. den \u00e4rztlichen Leistungen. Allerdings deuten <a href=\"https:\/\/www.bundesaerztekammer.de\/fileadmin\/user_upload\/_old-files\/downloads\/2012-03-15_BAEK_Ressourcenverbrauch_final.pdf\">Daten eines \u2013 bereits \u00e4lteren \u2013 Gutachtens<\/a> darauf hin, dass auch unter Ber\u00fccksichtigung dieser Verfahrensweise in der Gesundheitsausgabenrechnung der Unterschied bei den Verwaltungsausgaben von GKV und PKV nicht v\u00f6llig verschwinden w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Verwaltungsausgaben gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Kassen, bei gesetzlichen <a href=\"https:\/\/www.krankenkassen.de\/private-krankenversicherung\/statistik\/verwaltungskosten\/\">wie privaten Krankenkassen<\/a> gleicherma\u00dfen. Eine wichtige Einflussgr\u00f6\u00dfe ist, wie verschiedene Analysen zeigen, die Versichertenstruktur. Je \u00e4lter und kr\u00e4nker, desto mehr Leistungsf\u00e4lle m\u00fcssen bearbeitet, sprich verwaltet werden. Da hat die PKV eigentlich einen Vorteil, und innerhalb des GKV-Systems die Krankenkassen, die viele junge und gesunde Menschen versichern. Innerhalb des GKV-Systems wird auf der Einnahmeseite durch den Risikostrukturausgleich ein Ausgleich angestrebt. Dabei werden unterschiedliche Krankheitslasten der Kassen nicht nur bei den Leistungsausgaben, sondern auch im Hinblick auf die H\u00f6he ihrer Verwaltungskosten ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Effizienz und Qualit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Verwaltungskosten der Krankenversicherung h\u00e4ngen grunds\u00e4tzlich von internen und externen Faktoren ab. Zu den internen Faktoren geh\u00f6ren z.B. die Ausstattung mit Personal und Material, der Grad der Digitalisierung usw., zu den externen Faktoren das Leistungsspektrum, die allgemeine Lohn- und Preisentwicklung usw.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies ist somit auch bei der Bewertung der Verwaltungskosten im Hinblick auf ihre \u201eB\u00fcrokratielast\u201c zu ber\u00fccksichtigen. Es sind ja nicht nur m\u00f6glichst zu vermeidende B\u00fcrokratiekosten. \u00dcberwiegend handelt es sich um notwendige Ausgaben f\u00fcr die Leistungsverwaltung, die Versichertenberatung und, man denke z.B. an das IQWiG, f\u00fcr die Qualit\u00e4tssicherung in der Krankenversicherung. Von den Befunden des IQWiG profitiert \u00fcbrigens auch die PKV \u2013 man ignoriert dort nat\u00fcrlich die Nutzenbewertungen des IQWiG nicht. Auch neue gesetzliche Leistungen, von Disease Management-Programmen \u00fcber die diversifizierten Vertragsmodelle bis hin zur elektronischen Patientenakte, f\u00fchren somit unmittelbar erst einmal zu mehr Verwaltungsaufwand. Wenn es gut l\u00e4uft, k\u00f6nnen solche Angebote aber \u00fcber Effizienzeffekte mindernd auf die Gesamtausgaben wirken. Das l\u00e4sst sich \u00fcber globale Ausgabenstatistiken jedoch kaum abbilden, dazu sind spezifische Evaluationen n\u00f6tig.<\/p>\n\n\n\n<p>Letztlich gilt das auch f\u00fcr die freie Kassenwahl seit 1997 und den damit eingef\u00fchrten Wettbewerb unter den gesetzlichen Krankenkassen. Das hat das System zwar modernisiert, flexibler gemacht, aber z.B. infolge von Marketingaufwendungen oder Formalit\u00e4ten beim Kassenwechsel auch den Verwaltungsaufwand erh\u00f6ht. Trotzdem will vermutlich kaum jemand zur\u00fcck zum alten sozial geschichteten Kassenwesen \u2013 und die noch bestehende Trennung zwischen GKV und PKV ist ein Relikt solcher \u00fcberkommenen gesellschaftlichen Strukturen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein seit langem anhaltender Trend innerhalb des GKV-Systems ist die Konzentration der Kassen, ihre Zahl nimmt seit Jahrzehnten stetig ab. 1970 gab es noch mehr als 1.800 gesetzliche Krankenkassen, 1992 noch 1.223, 2022 nur noch 97. Diesem R\u00fcckgang folgt kein zeitgleicher R\u00fcckgang der Verwaltungsausgaben. Ob die Zahl der Krankenkassen also wenig Einfluss auf die Verwaltungsausgaben in der GKV hat? Unmittelbar eingespart werden ja nicht verwaltungsaufw\u00e4ndige Leistungen, sondern nur ein paar Leitungspositionen. Oder ob Einspareffekte durch andere Faktoren \u00fcberkompensiert werden?<\/p>\n\n\n\n<p>Die komplexe Datenlage ist ein guter N\u00e4hrboden daf\u00fcr, dass der Streit um die Verwaltungskosten der Krankenkassen auch in Zukunft anhalten wird. Mehr Aufmerksamkeit w\u00fcrden allerdings wohl besser die wirklich wichtigen Strukturprobleme im Gesundheitswesen erhalten \u2013 im Krankenhausbereich, in der Pflege, in der Pr\u00e4vention.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zum Weiterlesen<\/strong>: Hartmut Reiners (2023) <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/gesundheits-check\/2023\/07\/16\/die-oekonomische-vernunft-der-solidaritaet-eine-rezension-in-sieben-zeilen\/\">Die \u00f6konomische Vernunft der Solidarit\u00e4t<\/a>. Edition Makroskop.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Artikel erschien zuerst bei Makroskop: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/35-2023\/daten-mit-untiefen\/\">https:\/\/makroskop.eu\/35-2023\/daten-mit-untiefen\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verwaltungsausgaben als Streitpunkt Die gesetzlichen und privaten Krankenkassen erbringen Dienstleistungen in einem Umfang von mehr als 300 Mrd. 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